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Fan-Interview mit Chris Roberts

Alphagold33 hat ein einstündiges Video mit Chris Roberts hochgeladen. Er hat sehr interessante Fragen gestellt. Deshalb hat es mir auch einige Zeit gekostet, diesen Artikel zu erstellen, da ich alle paar Minuten anhalten musste, um die Information in den Artikel zu schreiben. Ihr findet also in dem Artikel eine deutsche Zusammenfassung des Interviews.



Zu Beginn hatte Chris Roberts überlegt, die Spieler bis zur Alpha warten zu lassen, bevor sie einen Teil  vom Spiel in Händen halten würden. Nach und nach entstand dann die Idee vom Hangar Module und einem früheren Release für die Spieler, damit sie einige ihrer Schiffe sehen können. Für CIG hat das den Vorteil, dass sie Installierroutinen, Patches und die Verteilung der Installationspakete weit vor dem Start des Spiels live testen können. Beim Spielstart sollte es dann kaum noch Probleme geben, da die meisten Sachen längst erprobt sind.

Chris freut sich extrem auf den Moment, wenn er mit der Constellation und ein paar Freunden endlich durchs All fliegen kann. Er träumt praktisch seit dem ersten Star Wars Film davon, mit dem Millenium Falken, oder einem ähnlichen Raumschiff auf Missionen zu gehen. Einer fliegt die Mühle, zwei Leute bedienen die Geschütztürme und einer steuert den kleinen Abfangjäger, der im Rumpf des Schiffes Platz findet.

Wer einige Schiffe sein Eigen nennt, der möchte auch, dass sie geflogen werden. Hierzu kann man NPCs, aber auch andere Spieler beauftragen. So können auch Spieler, die kein Raumschiff besitzen Geld in der Welt verdienen, bis sie sich eins leisten können. Auf der anderen Seite, kann so ein Gildenleiter Schiffe an andere Spieler "verleihen", um an einem Manöver der Gilde teilzunehmen.

Elektro Skins hatte ich bisher noch gar nicht so richtig betrachtet, aber was Chris hier erzählt, hört sich ziemlich cool an. Diese Skins sind programmierbar, dass heißt auf Knopfdruck kann man das Aussehen seines Raumschiffes verändern, als ob man des umlackiert hätte. Diese Skins belegen normale Ausrüstungsplätze, da es einer Komponente bedarf, die das ganze steuert.

Um niedrige Latenzzeiten beim Weltraumkampf zu erreichen, wird es verteilte Server für diesen Zweck geben. Dass heißt für Deutschland/Europa wird es eigene Server geben, die Kämpfe zwischen Spielern verwalten. Für alle anderen Spielbestandteile kommunizieren sie mit dem persistenten Server in Amerika. Das sollte kein Problem sein, da außerhalb des Dogfighting höhere Latenzen akzeptabel seien.

Bei der Alpha im Dezember kann es sein, dass der Zugang in Wellen vergeben wird, um die Server zu entlasten. Für das Hangar Module ist das kein Problem, da es da in der ersten Version nur wenig serverseitige Inhalte geben wird. Kurz nach dieser Infomation stolpert Chris über seinen eigenen Erfolg, als er sagt, dass 100.000 Leute zusätzlich zu CIG über das Spiel nachdenken würden. Der Fan greift ein und fragt, ob es nicht eher 200k mittlerweile sind, die ihnen Feedback geben.

Neben den Missionen, die durch das Wirtschaftssystem erzeugt werden, kann sich Chris Roberts auch gut vorstellen, dass die Advocacy Missionen an Söldner verteilt. Es wurde zwar früher schon mal erklärt, aber an dieser Stelle noch einmal. Tarnung in Star Citizen funktioniert dadurch, dass man die Wärmesignatur und die Elektromagnetische Strahlung des Schiffes minimiert. Das geht z.B. durch zusätzliche Kühlaggregate. Diese nehmen aber Platz für andere Erweiterungen weg.

Aber selbst mit einer solchen Tarnung ist man nicht unsichtbar. Jeder kann im All gesehen werden. Allerdings sehen Feinde Eurer Raumschiff nicht auf dem Radar, was es im Kampf erheblich schwerer macht, an einem getarnten Schiff dran zu bleiben. Danach fragt der Fan danach wie der Schwarzmarkt funktioniert. Chris ist leicht verwirrt, und fragt, ob der ebay-Handel oder der Markt im Spiel gemeint sei.

Der Schwarzmarkt wird Produkte handeln, die nicht geprüft und für sicher befunden wurden. Natürlich kann man auch illegale Waren kaufen wie Drogen, Sklaven usw. Je weniger die Produkte legal genannt werden können, je weiter weg von der Erde und Terra muss man fliegen, um sie in einem Schwarzmarkt zu finden.

Für das Spiel hat Chris verschiedene Ziele, die er ereichen will. Einmal soll es kein System geben, wo man praktisch alle wichtigen Produkte auf einmal kaufen kann und es so zu einer Anhäufung von Spielern kommt, die hier Ihren Heimathangar aufbauen wollen. Er will, dass die Spieler im Universum herumreisen und dabei genug nebenbei passiert, dass sie beschäftigt.

Das andere Ziel ist es, dass Star Citizen nicht Loot-basiert sein soll. In RPGs gehe es oft darum, Monster zu kloppen und aus ihrem Loot Ausrüstungsgegenstände und Gold für die Charakterentwicklung zu ziehen. Bei Star Citizen soll es mehr darum gehen, Missionen zu fliegen, durch Handel Geld zu verdienen oder auch als Pirat die Ladung anderer Schiffe zu stehlen.

Die Kopfgeldjagd funktioniert wie folgt. Wenn jemand in einem sicheren System das Gesetz verletzt, dann werden die Polizeikräfte eine offizielle Belohnung auf den Kopf dieses Spielers aussetzen und jeder darf ihn angreifen. Bei den inoffiziellen Jagden, also wenn ein Spieler eine Belohnung auf den Kopf eines anderen Spielers ausetzt, muss die Belohnung aus der eigenen Tasche bezahlt werden.

Auf den Planeten mit mehreren Raumhäfen wird es die Möglichkeit geben, zwischen den Städten hin und her zu reisen. Sonst müsste man immer wieder ins all Starten und dann wieder auf dem Planeten in einer anderen Stadt landen. Zum Thema was kann einen Idres Corvette zerstören sagt Chris, dass eine Hornet vielleicht ein bischen Schaden anrichten kann, aber um sie wirklich unschädlich zu machen, braucht es schon einen Bomber wie die Gladiator oder Retaliator. Eine andere Idres wäre natürlich auch eine Varante.

Bis zum Release des Hangar Modules Ende August schätzt Chris, dass sie Werbefilme für ein bis zwei weitere Raumschiffe fertig haben werden. Chris programmiert auch selbst an dem Spiel. Der gesamte Prototyp ist von ihm. Einige Teile, die er schon im Kopf hat, will er gerne selbst programmieren, wenn es soweit ist. Er sieht das Programmieren als Mittel zum Zweck. Er macht es, um ein Endresultat zu bekommen, aber nicht so sehr, weil es ihm die größte Freude der Welt bereitet.

Am Ende sagt Chris Roberts noch einmal, warum er dieses Spiel entwickelt und warum er denkt, dass es richtig cool werden wird: Er will das Spiel selbst spielen und da es kein solches Spiel gab, baut er es jetzt selbst. Er kann das Spiel in seinem Kopf Gestalt annehmen sehen. Das ist/war immer ein gutes Zeichen für ihn.

Quelle: StarCitizen-Wiki

Kommentare:

  1. +1 wie man so schön im Offiziellen Forum schreibt.

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  2. Sehr fett, danke für die Übersetzung.

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  3. wow vielen Dank für deine Mühe

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  4. Vielen Dank für die Übersetzung!

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  5. Auch von mir ein fettes Dankeschön für die Übersetzung!

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  6. Jahaha ... , die Constellation wird OP, weil Chris die fliegen will. :-).

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  7. Auch von mir, ein fettes Danke!!

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