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Die Crossbow Kontroverse

Am Wochenende ist die Kickstarter Kampagne zu Shroud of the Avatar von Ultima-Erfinder Richard  Gerriott zu Ende gegangen. Chris Roberts wurde seinerzeit von Gerriott bei Origin eingestellt und die Chance gegeben die Wing Commander Serie zu entwickeln. Deshalb war Chris beim 24-Stunden-Marathon dabei und hat sich entschieden ein spezielles Item für alle Spender beider Spiele in Star Citizen einzubinden. Viele Spieler sehen dies kritisch, manche schreien auch Pay-to-Win.


Shroud of the Avatar Konzeptzeichnung
Das Angebot den Bogen zu bekommen, hat Chris Roberts auch deshalb eingebaut, da Richard Gerriott in Shroud of the Avatar ein Star Citizen Item einbauen will. Eigentlich alles verständlich, aber erstens waren es von der Ankündigung bis zum Ende der Kickstarter Kampagne nur 12 Stunden und zweitens hatten einige Spieler sich genötigt gefühlt für ein Item Geld auszugeben. In einem langen Comm-Link-Eintrag haben die Entwickler nun die Sache klargestellt.

Zu Beginn gehen sie darauf ein, dass es in vielen Spielen von Chris und Richard Items aus dem jeweils anderen Universum gab, also Ultima und Wing Commander. Es gab zum Beispiel einen abgestürtzen Kilrathi-Jäger in Ultima VII zu entdecken, oder in vielen Spielen von Chris Roberts ein Britannia System (Richard Gerriott ist auch unter dem Namen Lord British bekannt).

Des Weiteren geben die Entwickler an, dass sie andere Entwicklerstudios, die den Kickstarter Weg gehen, unterstützen wollen. Sie denken, dass darüber wieder bessere Spiele direkt für die Spieler programmiert werden und nicht für die Anzugträger großer Publisher, die nie ein Spiel wirklich spielen oder gespielt haben. Als Beispiel für unsinnige Entscheidungen ziehen sie die Schließung des Traditionsstudios LucasArts heran, dass so geniale Titel wie Monkey Island herausgebracht hat.

Chris Roberts und co. widersprechen ganz klar der Behauptung, dass sie mit dem Bogen ein Pay-to-Win Modell verfolgen. Es wird auch im fertigen Spiel die Möglichkeit geben einen Bogen mit den gleichen oder besseren Werten spielerisch zu erwerben. Es gilt weiterhin, dass alle Items, die für echtes Geld zu bekommen sind, auch im Spiel zu bekommen sind. Außerdem kann jeder, der den Crossbow zu Shroud of the Avatar noch haben möchte, auf der Seite zum Spiel weiterhin Spenden.

Schlussendlich geben die Entwickler noch einige Informationen zum FPS-Teil von Star Citizen. Sie wollen auch hier - genau wie im Weltraumkampf - auf das Stein-Schere-Papier-Prinzip setzen. Das heißt es soll keine alles übertrumpfende Waffe oder Rüstung geben. Bei den Waffen wollen sie ein sehr breites Spektrum anbieten, das von Messer über eben Bogen, Schusswaffen bis hin zu futuristischen Laserkannonen reicht.

Alles in allem wieder mal viel Lärm um nichts. Ich denke, dass Chris Roberts schon weiß was er tut, und es nicht immer notwendig ist, sich gleich tierisch aufzuregen, wenn mal etwas nicht klar ist. Auf der anderen Seite sollte auch den Mannen von CIG mittlerweile aufgefallen sein, dass sie Veröffentlichungen mit Bedacht vornehmen müssen und möglichst viele Informationen gleich im ersten Posting unterbringen sollten. Transparenz scheint mir der Schlüssel in einer von der Spielerschaft finanzierten Entwicklung zu sein.

Quelle: RSI Comm-Link

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