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Chris Roberts auf der PAX Prime

Chris Roberts war an dem Wochenende nach der GamesCom auf der PAX Prime und hat dort an zwei Panels teilgenommen. Das erste hatte das PC-Gaming zum Thema, während das andere einen militärischen Hintergrund hatte, da es von der Black Widow Company veranstaltet wurde. Für beide Veranstaltungen gibt es jetzt Mitschnitte.




Das Video des PC Gamer Panels fängt ziemlich verrückt an. Sie spielen eine Hymne des PC-Gaming ein, die der Moderator als Anlass nimmt, alle Anwesenden aufstehen zu lassen. Danach schleppen sich die teilnehmenden Entwickler mehr schlecht als recht durch die Fragen, um dann aber immer mehr aufzutauen und wirklich interessante Punkte anzusprechen.

Es dreht sich sehr viel um das PC-Gaming. Sie sprechen über die Stärken der Plattform wie Offenheit, Innovationsfähigkeit, kurze Innovationszyklen, Rechnerarchitektur und vieles mehr. Etwa in der Mitte gehen sie auch auf das Thema Piraterie von Software ein. Die einhellige Meinung ist, dass die Lösung eine Serververbindung ist. Aber sie sagen auch, dass es durch Piraterie auch einen Vermarktungseffekt gebe, der schwer kalkulierbar ist. Letztlich beschreibt einer der Entwickler, dass Kopierschutzmechanismen einzig von Publishern gefordert werden.

Insgesamt ist das Panel recht unterhaltsam (auch mit dem eigenwilligen Beginn) anzuschauen, aber bringt für uns jetzt nichts, was nicht schon bekannt wäre. Star Citizen wird zuerst auf dem PC kommen, weil nur auf dem PC der Release von Teilen des Spiels möglich ist.




Das zweite Panel wurde von der BWC veranstaltet und handelt größtenteils von Themen, die Veteranen und andere Militärangehörige interessieren. Aus Sicht von Star Citizen ist da nicht wirklich irgendetwas interessantes dabei. Eine Sache ist mir hängen geblieben: "Es gibt ja immer wieder Leute, die sagen, man würde vom Videospielen darauf kommen, Leute auf der Straße zu erschießen." Die Antwort eines Teilnehmers vom Podium ist kurz und knapp "Bullshit!", worauf im Saal großer Beifall ausbricht.

Quelle: RSI Comm-Link

Kommentare:

  1. Speziell das erste Panel ist interessant für Star Citizen Fans hierzulande, das zweite beschäftigt sich eher mit abstrakteren psychologischen und gesellschaftlichen Aspekten im Zusammenhang Kriegsveteran und Gaming.

    Die 'PC Gaming National Anthem', die so einigen nicht sofort ein Bild in Erinnerung rief, ist der Haupttitel des Doom Soundtracks, Link hier (ab 8sek gehts los):
    http://www.youtube.com/watch?v=cixW6rogZ48
    Hab ich ehrlichgesagt auch nicht erkannt bis es später im Panel erwähnt wurde, shame on me! PC Gamer ist da offensichtlich etwas dramatisch veranlagt was die Präsentation von Panels angeht xD

    Erwähnenswert für alle Gamer finde ich vor allem die teilnehmenden Entwickler bei den Panels, als da wären:
    PC Gamer Panel (v.r.n.l.):
    Moderator: Evan Lahti, PC Gamer (US) Executive Editor
    ein PC Gamer Mitarbeiter am Laptop
    Dean Hall; ARMA2mod DayZ, ARMA3, DayZ; Modder
    Chris Roberts; Wing Commander (+Film), Privateer, Star- & Freelancer, Star Citizen
    Jon Mavor; Total Annihilation (Engine), Supreme Commander (Engine), Planetary Annihilation
    Chris Taylor; Total Annihilation, Dungeon Siege, Supreme Commander

    BWC Panel:
    Russ Bullock sowie
    Bryan Ekman, die Gründer und Chefs von Piranha Games; Mechwarrior Online (MWO)
    Tramell Isaac, Senior Art Director für Planetside 2 (Sony Online Entertainment)
    Chris Roberts.

    Das dürfte die Panel auch für Fans der erwähnten Spiele(reihen) ein wenig interessanter machen.

    Das zweite Panel ist, es sei die miese Tonqualität erwähnt, außer für die am direkten Thema Intressierten, nicht empfehlenswert.
    Hängengeblieben sind bei mir vor allem die letzten Minuten mit dem von Jessie erwähnten Zitat sowie der Problematik der 'zu realistischen' Games (CoD/BF) und der Tendenz diese Realitätsnähe immer weiter zu steigern, in Hinsicht auf an Posttraumatischer Belastungsstörung (PTBS, engl. PTSD) leidende Veteranen/Kriegsheimkehrer. Hier berichtet der Vertreter von Front Towards Gamer & Operation Supply Drop (unterstützen und schicken u.a. Care-Pakete mit Games an betroffene Veteranen), wie er bei einer der ersten Sequenzen von CoD:MW2 dank der Inszenierung in Bild und Ton, vor allem den authentischen (Neben-)Geräuschen, direkt ein kurzes Kribbeln verspürte als wäre er wieder vor Ort, bis das 'ist nur ein Spiel'-Gefühl es kurz später wieder verdrängte. Trotzdem seien ausgerechnet BF und CoD die bei ihnen meistgewünschten Spiele, sowohl bei ehemals kämpfendem als auch dem nicht-kämpfenden Personal.

    Das erste Panel ist sehr empfehlenswert, da hier auch mal ausgeschweift wird und die Stimmung unter der Teilnehmern sehr locker ist, da gibts einige Anekdoten und Informationsschnipsel.

    m-zwo

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  2. O.o was für Text um 2uhr morgens . Schreibgeil ?? ;) mfg Chili Palmer

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    1. Das war die gekürzte Fassung ;p

      2 Uhr morgens ist relativ.. da wars gerade mal kurz nach Vier am Nachmittag in Kalifornien - und nicht jeder hat einen von 8-17 Uhr bestimmten Tagesablauf..

      Schreibgeil.. öhm.. lass ich mal so stehen angesichts der Textbruchstücke die noch im Editor lagen xD

      m-zwo

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