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Vanduul: Eine Analyse

Im letzten Post der Woche haben die Entwickler heute morgen einen Artikel aus der vierten Ausgabe des Jump Point Magazin für alle veröffentlicht. Darin werden detaillierte Informationen zu den Vanduul freigegeben, die bisher nur Abonnenten zur Verfügung standen. Die UEE berichtet von einem liegengebliebenen Trägerschiff der Vanduul, das ein Feldposten der UEE gefunden hat.


Größenvergleich Mensch-Vanduul

Vor sechs Monaten fand die UEE ein Trägerschiff der Vanduul verlassen im Weltraum in der Nähe von Garron. Spätere Analysen bestätigen den ersten Eindruck, dass sich an Bord eine Katastrophe ereignet hat. Bei einem Antriebsversagen wurde das halbe Schiff inklusive die Quartiere der Crew mit Anti-Materie verstrahlt, so dass selbst die paar Überlebenden nicht dem Vanduul Standardvorgehen der Selbstzerstörung vor Gefangennahme nachkommen konnten. Sie wurden von der 8. Marinedivision der UEE leicht überwältigt. Leider überlebte keiner der Vanduul, um befragt zu werden. Dennoch gibt das Trägerschiff viel Aufschluss über ihre Sitten und Bräuche.

Das Schiff gehört wahrscheinlich dem Goran-Stamm. Bisher war man davon ausgegangen, dass die Vanduul in Clans organisiert sind, die sich gegenseitig bekämpfen, allerdings hat man auf der X12 Genmaterial gefunden, dass weit mehr genetische Verschiedenheit aufweist, als es bei Clans der Fall wäre. Niemand weiß genau wie sich die Stämme gebildet haben und wo die Vielfalt herkommt. Vielleicht gibt es eine zentrale Welt, auf der alle Vanduul in Frieden leben - wenn auch nur auf Zeit. Es kann auch sein, dass sie von dort Starten und im Weltraum einer Free-For-All-Regel folgen. Alle Leichen auf dem Trägerschiff waren männliche Vanduul. Es muss also unbekannte Welten geben, auf denen die Frauen und Kinder leben.

Die Schrift der Vanduul ist ähnlich wie die der alten Ägypter in Bildern aufgebaut, die es in allen Teilen der X12 zu sehen gibt. Das Team der Universität Moskau, welches mit der Übersetzung betraut ist, hat bisher noch keinerlei Fortschritte vorzuweisen. Sie haben es auch noch nicht geschafft irgendeine Gemeinsamkeit mit der gesprochenen Sprache der Vanduul zu finden. Es gibt eine riesige Menge an Videos an Bord des Schiffes. Leider sind 95% davon Logbucheinträge eines einzelnen Vanduul vor der Kamera. Auch wenn es noch Jahre dauern wird, das ganze Material zu analysieren, fehlt bisher jeglicher Hinweis auf eine Referenz, die für die Übersetzung genutzt werden kann.

Die Videotechnologie der Vanduul ist erstaunlich primitiv: einfache gering aufgelöste 2D Bilder, die einen leichten Grünstich haben. Im Gegensatz zu den modernen hochauflösenden Holographieaufnahmen, die alle anderen bekannten Völker verwenden, sind die Vanduul in diesem Gebiet extrem rückständig. Auf vielen anderen Feldern sind die Vanduul jedoch auf einem sehr hohen Technologiestand, was wenig verwunderlich ist, da sie seit Generationen andere auch fortgeschrittenere Rassen überfallen und ausrauben. Es wird vermutet, dass die Videoqualität auf die besondere Struktur der Augen angepasst ist.

Das Trägerschiff  hatte eine Besatzung von etwa 1400 Vanduuls. Die Schiffsquartiere sind alle ringsum den Maschinenraum angeordnet und deshalb direkt von der Strahlung betroffen. Im Bug des Schiffes gibt es noch weitere Kabinen, in denen eine Reihe von Artefakten gefunden wurden. Die Kabinen gehörten wahrscheinlich dem Kapitän, dem ersten Offizier und den Toppiloten. Da gibt es ein gutes Dutzend Banu Vasen, eine Kollektion von Ringen der Xi'An oder menschliche Knochen an den Wänden. Die kulturellen Hintergründe sind weitgehend unbekannt.

Ein anderer Teil ihrer Kultur ist zweifelsohne das Messer. Ein Großteil der Mannschaft hat im letzten Moment ihres Lebens zu ihrem Messer gegriffen. Metallurgische Untersuchungen haben ergeben, dass alle Messer den selben Ursprung haben, aber von verschiedenen Herstellern gefertigt wurden. Es gibt sogar einige Hinweise darauf, dass die Vanduul ihre Messer selbst fertigen. Zum Beispiel sind Unebenheiten in den Messern immer identisch zu den Muskeln der Hände des Besitzers. Überall findet man Bilder von Messern, ob in den Videos, Bildern oder Wandbehangen. Es gibt auch einen extra Raum, der mit Glasscheiben mit Bildern von Messern ausgestattet ist, und wie eine Kapelle aussieht.

Das Trägerschiff selbst befindet sich nun in der Centauri Roads Navistation für Flugtests, um weitere Untersuhcungen durchzuführen. Techniker sind der Meinung, dass der Schaden durch die Reaktorexplosion so groß ist, dass die X12 nie wieder fliegen können wird. Sie ist in etwa so groß wie eine UEE Indefatigable Klasse und schwer gepanzert. Gerade die Panzerung hat wohl auch dafür gesorgt, dass die Explosion vor allem den Innenraum zerstört hat.

Im Inneren gibt es ein gewaltiges Hangardeck, das noch beeindruckender ist, als das eines Bengal Trägerschiffes der UEE. Sie haben mehr als 300 der Jäger, die als Scythe bekannt und gefürchtet sind, an Bord. Jedoch waren nur um die Hundert flugbereit. Der Rest stand als Ersatz auf den unteren Decks. Nach einer Entscheidung des Senats wurden die meisten dieser Jäger an private Investoren verkauft, um ein wichtiges öffentliches Projekt zu finanzieren. Dennoch hat der Navi Geheimdienst ein Geschwader behalten für Tests und potentielle verdeckte Opterationen.

Quelle: RSI Comm-Link

1 Kommentar:

  1. total geil dass du das alles übersetzt!!
    ich kann zwar bissl englisch aber ich les es doch lieber in meiner muttersprache :)
    keep up the good work!
    "See ya in the 'verse !" ;-)

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