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Dr. Hawk und Chris Roberts, die zweite

Der Spieler CCCDober hat Dr. Hawk sein 30-Minuten-Interview geschenkt und dadurch bekommen wir nun in kurzer Folge das zweite Interview des Star Citizen FM Podcasts mit Chris Roberts. Es sind wieder viele gute Fragen dabei. Man merkt einfach, dass sich Dr. Hawk einige Gedanken macht, was er mit Chris besprechen könnte. Zum Thema Mikrotransaktionen gibt es einige Neuigkeiten, die Ihr Euch anschauen solltet.




Chris geht am Anfang nochmal darauf ein, wie die First-Person-Shooter-Aspekte funktionieren sollen. Immer noch hoffen sie sehr stark darauf, dass sie einfach alles schon in der Engine haben, damit das funktionieren wird. Ich bleibe da weiter skeptisch, denn auch mit einer fantistischen Engine wurde schon eine Menge Schrott herausgebracht. Der Hauptfokus soll ohnehin auf den Weltraumkämpfen liegen, so dass es nicht so schlimm wäre, wenn der FPS-Teil da nicht mithalten kann.

Es soll in Star Citizen keine Ladebildschirme geben. Das Laden der Daten soll im Hintergrund passieren. Zum Beispiel beim Landen auf einem Planeten wird die In-Game-Cinematic der Landung eingespielt und während dessen die Planetenoberfläche geladen. Das Ziel ist, dass wir als Spieler nie mitbekommen, was im Hintergrund passiert.

Wie schon öfter gesagt, wird Star Citizen modular aufgebaut sein. Als erstes kommt das Hangar Module. Dann kommt die Dog-Fighting-Alpha. Ihr werdet aus dem Hangar mit Eurem Schiffen in den Weltraum starten können. Für die Planetenoberflächentests wird es zunächst wahrscheinlich nur eine Tür im Hangar geben, die auf die Oberfläche führt. In der Beta gibt es dann auch die persistente Welt. Es wird also nach und nach um den Hangar, Modul um Modul hinzugefügt, bis das Spiel fertig ist.

Der Radar der Raumschiffe wird je nach Modell verschieden sein. Die Schiffe, die vor allem auf den Weltraumkampf ausgelegt sind, werden wahrscheinlich einen 2-Dimensionalen Radar bekommen, wie wir ihn aus Wing Commander kennen. Auf diesem kann man sehr schnell sehen, wohin man dass Raumschiff bewegen muss, um den Gegner wieder vor sich sehen zu können.

Andere Schiffe werden auch mit dem aus Elite und andere Weltraumspielen bekannten 3D-Radar ausgerüstet werden. Auf diesem kann man sehen, wie weit andere Schiffe oder Objekte von einem selbst weg liegen und in welcher Lage relativ zum eigenen Schiff. Ob es fest voreingestellt sein wird, welchen Radar welches Schiff bekommt, oder ob es umschaltbar sein wird, ist noch nicht entschieden.

Chris beschreibt noch einmal was für ihn Pay2Win bedeutet und warum es bei Star Citizen kein P2W geben wird. Jedes Item, welches es nur für echtes Geld gibt und spielerische Vorteile bringt, ist für ihn ein P2W-Item. Er nennt als Beispiel einen Superpanzer in World of Tanks. So etwas wird es in Star Citizen nicht geben. Es wird ALLE Items nur In-Game mit In-Game-Credits zu kaufen geben. Das Einzige was man für echtes Geld bekommt sind In-Game-Credits.

Er findet, dass die Spieler, die ihre Credits auf diese Weise bekommen haben, keinen Vorteil gegenüber Spieler haben, die das gleiche Geld im Spiel verdient haben. Beide bekommen exakt das gleiche Raumschiff oder Item für ihre Credits. Chris möchte, dass niemand einen unfairen Vorteil hat. Nicht derjenige, der alle Zeit der Welt hat und auch nicht derjenige, der alles Geld der Welt hat.

Außerdem sagt er, dass derjenige, der das Spiel gespielt hat, um an die Credits zu kommen, wahrscheinlich besser sein wird, als der der keine Zeit hat und sich Credits mit echten Geld kauft. Im Gegensatz zu vielen MMOs wird es bei Star Citizen auch mehr um das fliegerische Talent gehen, als um die Güte der Ausrüstung. Darüber hinaus soll es ein Stein-Schere-Papier-Prinzip bei den Raumschiffen geben, so dass selbst eine komplett ausgerüstete Constellation gegen einen sehr guten schnellen und wendigen Jäger das Nachsehen haben kann.

Der letztendliche Traum von Chris Roberts ist es, dass es für Spieler die Möglichkeit geben könnte, die Credits aus Star Citizen wieder in echtes Geld umwandeln zu können, so dass gute Spieler (z.B. Händler) echten Profit machen können.

What are you doing for a living? Nothing really, I'm a space soldier in Star Citizen that pays my bills.

Natürlich müssten dafür eine Reihe gesetzlicher Vorgaben und Regelungen beachtet und eingehalten werden, aber da könnte die Reise irgendwann mal hingehen.

Quelle: RSI Comm-Link

Kommentare:

  1. [Quote]Der letztendliche Traum von Chris Roberts ist es, dass es für Spieler die Möglichkeit geben könnte, die Credits aus Star Citizen wieder in echtes Geld umwandeln zu können, so dass gute Spieler (z.B. Händler) echten Profit machen können.[/Quote]

    Mit einem Spiel echtes Geld zu verdienen, könnte interessant werden. Würde mich interessieren, falls es irgend wann so kommen sollte, wie es umgesetzt würde. Und ob man es dann noch spielen oder Arbeit nennt?

    PS: Bei dieser Gelegenheit möchte ich mein Dank an dich jessieblue aussprechen. Ich lese schon seit längerem deine Beiträge, und finde es toll das du dir die Arbeit und Mühe machst. Mach weiter so!

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  2. Danke! Es freut mich sehr, dass Dir meine Beiträge gefallen.

    Deine Aussage, ob es dann noch Spielen oder Arbeit genannt wird, möchte ich fett unterstreichen. Es soll ja auch Leute geben, die mit Online-Poker ihr Geld verdienen. Das heißt aber oft 8-Stunden am Tag dabei sein...

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  3. Oh nein, mit Geldverdienen hört der Spass auf, das weiß jedes Kind.
    Chris hör auf mit den Features, mache einfach nur ein WingCommander/Privateer für die Technik von heute und gut is.
    Was die Dogfights betrifft, ich glaube Chris avisiert eine Methode wo man gezielt die Energieerzeuger eines Schiffes zerstören kann. Daher immerwieder der Spruch "ein guter Pilot kann alles"...ich erinnere mich dabei an die beiden armseligen kleinen Kuppeln des riesigen "Sternzerstörers" ;)

    grs
    raumpilsette

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  4. Also ich finde die Idee mit dem Geld verdienen großartig. Nicht nur das ich stundenlang mein Lieblingsspiel zocke, nein ich werde auch noch dafür bezahlt!^^

    Auch ich möchte hier mal meinen Dank an jessieblue aussprechen. Absolut klasse wie aktuell du diesen Blog hälst! Vielen Dank und bitte mach weiter so!

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